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Betreff: News von EcoServe International AG
Autor: ecoserve
Datum: Samstag der 01.05.2010

Herzlich willkommen zum „Frühlings“ - Newsletter mit diesen Themen:

1. Neue Version des Schweizer Entsorgungshandbuchs
2. Teilrevision Schweizer Chemikalienverordnung
3. 20 Jahre Basler Konvention
4. Drei globale Konventionen im Chemikalien- und Abfallbereich tagen erstmals gemeinsam
5. Schweizer Sonderabfalltag am 1. Juni 2010
6. Definitive Anerkennung als CZV Weiterbildungsstätte


1. Neue Version des Schweizer Entsorgungshandbuchs

Endlich ist sie da, die neue, verbesserte Version des Entsorgungshandbuchs Schweiz VeVA-ADR/SDR. Grundlage für das praktische und bewährte Hilfsmittel bilden die Transportbestimmungen ADR 2009 und VeVA 2010.
Das Handbuch in der gedruckten Version orientiert über die ADR – Unterstellungspflicht von Sonderabfällen und gibt Hinweise zur Klassifizierung. Für noch mehr LVA – Codes finden sie nun Klassifizierungsvorschläge mit UN – Nummer, offizieller ADR – Bezeichnung, Gefahrzettel, Verpackungsgruppe, Tunnelbeschränkungscode sowie Klassifizierungscode, Beförderungskategorie, und Gefahrenkennzahl. Das Handbuch enthält zudem die relevanten gesetzlichen Bestimmungen und viele praxisbezogene Arbeitshilfen.

Mit dem elektronischen Entsorgungshandbuch klassifizieren Sie in wenigen Mausklicks Sonderabfälle nach LVA und ADR/SDR. Dies dank einem umfassenden Stichwortverzeichnis und einer raffinierten Suchfunktion. Die CD – ROM enthält viele nützliche Funktionen, Informationen und Hilfsmitteln, z.B. Suchfunktion mit über 3000 hinterlegten Stichworten für LVA Codes; Suchfunktion einer ADR Klassifizierung nach dem Abfallcode; neu auch die Suche eines Abfallcodes nach der UN-Nummer; Gesamtes Verzeichnis der gefährlichen Güter; Gesetzliche Bestimmungen für den Transport gefährlicher Güter; nützliche Internetlinks und Adressen; schriftliche Weisungen in diversen Sprachen u.v.m. Ganz raffiniert ist zudem die Anbindung an VeVA-Online, die Software des BAFU. Der Gefahrguteintrag im Begleitschein wird hiermit zum Kinderspiel. Aus der Liste von möglichen Einstufungsvorschlägen übernehmen Sie per Mausklick die gewählte Klassifizierung automatisch in den Begleitschein. Neben dem Exportieren der Klassifizierung können Sie nun auch die Etiketten individuell anpassen und Lieferscheine ausdrucken.

Die neue Version des Schweizer Entsorgungshandbuchs VeVA – ADR/SDR ist als CD-ROM ab anfangs Juni 2010 und als Ringbuch ab ende Juni 2010 erhältlich.

Für mehr Informationen oder Bestellungen rufen Sie uns an Tel. 062 837 08 10 oder klicken auf http://www.ecoserve.ch/89.html


2. Teilrevision Schweizer Chemikalienverordnung

Am 16. April ist die Anhörungsfrist zur Revision der Schweizer Chemikalienverordnung (ChemV) abgelaufen. Ziel der erneuten Revision der ChemV ist die weitere Anpassung an die EG – Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-Verordnung) und damit an das GHS (Globally Harmonized System).

Bei der letzten Revision auf den 1. Februar 2009 wurde Industrie und Gewerbe die Möglichkeit gegeben, nach der CLP-Verordnung eingestufte und gekennzeichnete Chemikalien in Verkehr zu bringen, die ausschliesslich zur Verwendung im professionellen Bereich bestimmt sind (keine Publikumsprodukte). Mit der aktuellen Revision sollen auch nach der CLP-Verordnung eingestufte und gekennzeichnete Publikumsprodukte in den Verkehr gebracht werden können.
Daneben soll der Zeitpunkt festgelegt werden, ab welchem das neue Einstufungs-, Verpackungs- und Kennzeichnungssystem nach der CLP-Verordnung für die Stoffe und Zubereitungen in der Schweiz obligatorisch sein wird. Vorgeschlagen für die definitive Einführung der CLP-Verordnung (und damit des GHS) in der Schweiz werden folgende Termine: 1.12.2012 für Stoffe und (gleich wie in der EU) 1.6.2015 für Zubereitungen.
In der EU müssen Stoffe ab dem 1.12.2010 und Zubereitung ab dem 1.6.2015 definitiv nach der CLP Verordnung eingestuft sein.
Weitere Informationen zum Chemikalienrecht und zur Revision finden Sie unter: http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00531/01460/06002/index.html?lang=de


3. 20 Jahre Basler Übereinkommen

Seit 20 Jahren besteht das Basler Übereinkommen, welches von 172 Staaten unterzeichnet wurde. Anlässlich des 20. Jubiläums wurde im November 2009 in Basel eine neue Initiative lanciert: der „Basel Waste Solution Circle“. Dieser Circle soll den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Lebensgrundlagen fördern. Zum Start wurden vier konkrete Projekte aus Kenya, Indonesien, Kolumbien und der Schweiz präsentiert. Die Projekte sollen das Verantwortungsbewusstsein der Industrieproduzenten in Zusammenhang mit den aus den Produkten anfallenden Sonderabfällen verstärken.
Leider gibt es noch zu viele Exporte von Sonderabfällen in Länder, die nicht in der Lage sind diese in einer für die Menschen und die Umwelt gerechten Form zu verarbeiten.
Mehr Infos unter: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=30141


4. Drei globale Konventionen im Chemikalien- und Abfallbereich tagen erstmals gemeinsam

Am 22. – 24. Februar 2010 tagten die drei globalen Konventionen im Chemikalien- und Abfallbereich, das Basler, das Rotterdamer und das Stockholmer Übereinkommen erstmals simultan. Die Vertragsparteien folgten einem Vorschlag der Schweiz und beschlossen, die Leitung der drei Konventionssekretariate in Genf zusammenzulegen. Dadurch sollen sich die Synergien zwischen den drei Konventionen besser nutzen lassen.
Mehr Infos unter: http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&msg-id=31975


5. Schweizer Sonderabfalltag am 1. Juni 2010

Am 1. Juni 2010 findet der Schweizer Sonderabfalltag in seiner siebten Ausführung unter den Moto: „Sonderabfälle mit Sicherheit ökologisch verarbeiten“ im Hotel Arte in Olten statt. Die Veranstaltung hat sich als Informations- und Austauschplattform in der Branche etabliert. In neun Referaten von Fachpersonen aus Behörde, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen, Institutionen und Umweltschutzorganisationen erfahren Sie viel Interessantes und Wissenswertes zu folgenden Themen:
Neue Vorschriften in der Sonderabfallentsorgung verstärken den Schutz von Mensch und Umwelt. Am 1. Januar 2010 ist die neue Version der VeVA in Kraft getreten. Welche Änderungen und Erleichterungen die VeVA 2010 mit sich bringt, präsentiert Herr André Hauser vom BAFU.
Vor gut einem Jahr, im Januar 2009 wurde das Schadstoffregister Swiss PRTR eingeführt. Das öffentlich zugängliche Register liefert Informationen zu Freisetzungen von Schadstoffen und Transfers von Abfällen in der Schweiz. Über die ersten Erkenntnisse seit der Inbetriebnahme des Swiss PRTR referiert Herr Christoph Moor vom BAFU.
Der Umgang mit kontaminierten Leergebinden wirft einige Fragen auf: Handelt es sich um Sonderabfall, um Gefahrgut oder um harmlosen Abfall? Welche Gesetze müssen wann berücksichtigt werden? Diese und weitere Fragen im Bezug auf den Umgang mit kontaminiertem Leergebinde beantwortet ein erfahrener Entsorgungsspezialist: Herr Hans Bühr von der Valorec Services AG.
Mit beeindruckenden Beispielen aus der Sondermülldeponie Kölliken zeigt Herr Lutz Zabel von der SGS Fresenius die hohen Ansprüche und die Grenzen in der Sonderabfallanalytik auf.
Herr Hansjörg von Gunten von der Batrec Industrie AG führt uns durch den Weg einer Batterie vom Schweizer Haushalt bis zum daraus gewonnenen Ersatzrohstoff. In diesem praxisorientierten Bericht werden einem die Hürden und Verbesserungsbedürftige Stellen im Lebenszyklus einer Batterie nahe gelegt.
Wie bei der Schrottverarbeitung Sonderabfälle rechtzeitig erkannt und dadurch Gefahren gebannt werden, beantwortet Herr Hans Frei von der Wiederkehr Recycling in einem weiteren Beitrag aus der Recyclingbranche.
Was kommt Ihnen zu den Stichworten Sonderabfall und Ökologie in den Sinn? Stehen diese Begriffe im Gegensatz zueinander?
Spannende Anregungen zur Produktionsablaufoptimierung und Sonderabfallreduktion präsentiert Ihnen Herr Thomas Heim von der Effizienzagentur Schweiz AG in seinem Referat über Cleaner Production.
Beim Kauf eines Elektrogeräts sind für den Konsumenten die Leistung und der Preis wichtig, dazu gehört eventuell auch ein niedriger Energieverbrauch. Auf die Vermeidung giftiger Stoffe und eine höhere Energieeffizienz sollten hingegen die Produzenten mehr Wert legen. Herr Matthias Wüthrich von Greenpeace präsentiert Massnahmen zum Einsatz sauberer Produkte und zum sicheren Recycling im Elektronik Sektor.
Die Entwicklungstendenzen bei Sonderabfällen aus Elektro- und Elektronikschrott trägt anschliessend Herr Heinz Böni von der EMPA direkt aus der Praxis vor.
Das vollständige Programm finden Sie auf www.ecoserve.ch. Wir laden Sie herzlich ein an der Veranstaltung teilzunehmen und freuen uns auf Ihre Anmeldung per Telefon 062 837 08 10, Fax 062 837 08 11 oder E-Mail an info@ecoserve.ch .


6. Definitive Anerkennung als CZV Weiterbildungsstätte

Seit dem 1. September 2009 ist die Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) in der Schweiz definitiv in Kraft. Wie im Newsletter vom Herbst 2009 erwähnt, bilden der Erwerb eines zusätzlichen Fähigkeitsausweises und die zwingende Weiterbildung der Chauffeure einen Kernpunkt der neuen CZV. Die Weiterbildungen müssen bei einem anerkannten Kursanbieter absolviert werden.

Nachdem EcoServe alle Anforderungen erfüllt und Dieter Zaugg das noch ausstehende Zertifikat in Erwachsenenbildung (SVEB 1) erworben hat, stand der definitiven Zulassung nichts mehr im Wege. Auf den 26. März 2010 wurde EcoServe International als Weiterbildungsveranstalter von der asa definitiv anerkannt.

Alle CZV - anerkannten EcoServe-Kurse finden sie über nachfolgenden Link: http://www.cambus.ch/weiterbildungskurse.php alle unsere Kurse und Ausbildungen wie immer unter: http://www.ecoserve.ch/19.html


Das gesamte EcoServe-Team wünscht Ihnen einen sonnigen und warmen Frühling.

Herzliche Grüsse

EcoServe International AG
Bresteneggstrasse 5
5033 Buchs

Tel. 062 837 08 10


Fax. 062 837 08 11
www.ecoserve.ch



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